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Wissenschaft (Archiv) >>
Aktuelle Veranstaltungen des KonaK Wien im Bereich Wissenschaft Invasionen in Lateinamerika Symposium
Termin: Freitag, 2. Dezember 2011 Ort: KonaK Wien / VHS Favoriten; Wie gewohnt: Freier
Eintritt Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt
Wien PROGRAMM: 16.00
h: Eröffnung durch Rosa Hannreich-Echandía (Frauenbeauftrage des
KonaK Wien) und Präsentation der
Fotoausstellung „Toward Memory:
Amerikas Heldinnen “ 16.15
h: Die argentinische Invasion der
Malvinas/Falkland-Inseln und die britische Gegeninvasion,
Eröffnungsvortrag von Erhard Stackl
(der Standard) Abstract:
2012 jährt sich die hierzulande als „Falkland Krieg“ bekannte kriegerische
Auseinandersetzung zum dreissigsten Mal. Für Erhard Stackl markieren die
historischen Geschehnisse von damals einen bis heute nachwirkenden
historischen Wendepunkt in der Geschichte der La Plata Republik. Ebenso
bedeutete die britische Verteidigung der Inseln das Ende des von den USA dominierten
Verteidigungssystems der westlichen Hemisphäre, genannt Rio-Treaty bzw. TIAR
(Tratado Interamericano de Asistencia Recíproca). Durch ihre harsche
Reaktion in der Falklands/Malvinas-Frage in Zeiten, in denen anderswo erstmals
echtepostkoloniale Staats-Strukturen aufgebaut werden konnten, generierte
sich London als Verwalter kolonialer Strukturen. 17.15
h: Die Stunde des Sandino, Vortrag
von Ralf Leonhard (TAZ/ IGLA) Abstract:
Mit der Invasion im Jahre 1912 und der 20jährigen Okkupation machten die USA
in Nicaragua nicht nur zivilisatorische Errungenschaften wie das
Baseball-Spiel heimisch, sie schufen auch einen Nationalhelden, der für ganz
Lateinamerika zum Symbol für Patriotismus und Unabhängigkeitsbestreben
werden sollte: Augusto C. Sandino. Sandino gelang es nicht nur, die
Supermacht zu vertreiben, er inspirierte auch, Jahrzehnte später, eine
Befreiungsbewegung, die das Land für immer verändert hat. 18.15
h: Pause 18.30
h: Invasion light, oder der Versuch
einer spanischen „Rekolonisierung“ Iberoamerikas unter José Maria Aznar,
Vortrag von Martin Cemernek (KonaK
Wien) Abstract:
Als im März 1996 Jose Maria Aznar neuer spanischer Ministerpräsidenten wurde,
änderte die seit dem Übergang zur Demokratie 1978 großteils vom Konsens
geprägte spanische Außenpolitik radikal. Für Iberoamerika hiess dies,
dass sich Aznar klar hinter rechtskonservative Präsidenten in
Iberoamerika stellte, wobei er sich alter Seilschaften noch aus Franco Zeiten
bediente. Während der Ära Aznar (1996-2004) kauften spanische Großkonzerne
mit tatkräftiger Unterstützung der PP-Regierung überall in Iberoamerika
marode Betriebe auf und übernahmen dadurch vieleorts die bis dahin nationalen
Kommunikations- und Energiebetriebe.
Am Beispiel des missglückten Staatsstreichs gegen den venezolanischen
Präsidenten Hugo Chávez 2002, zeigt der diplomierte Politologe Martin
Cemernek, wie weit die Regierung Aznar wirklich ging. 19.30
h: Die Invasion des Verbrechens,
Keynote Lecture von Leo Gabriel
(Institut für interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit) Abstract:
Mit der Ausbreitung des Neoliberalismus in Lateinamerika im Gefolge der
Militärdiktaturen der 1970er Jahre hat sich die ohnedies prekäre Situation
postkolonialer Strukturen in fast ganz Lateinamerika und der Karibik im Laufe
der 1980er und 1990er Jahre substanziell verändert. Der als
„Demokratisierung“ propagierte Paradigmenwechsel hat in Wirklichkeit eine
Diktatur des Verbrechens mit sich gebracht, in der Korruption, Drogen- und
Menschenhandel wie Zahnräder einer gigantischen Maschine ineinandergreifen.
Insbesondere im mesoamerikanischen Raum hat heute das organisierte Verbrechen
derart die Macht ergriffen, dass Parteien und Oligarchien jedweden Couleurs
(ob sie es wollen oder nicht) zu seinen Erfüllungsgehilfen reduziert werden. 20.30
h: Publikumsdiskussion 21.30
h: Cuba Libre Moderation:
Rosa Hannreich-Echandía Suárez
(KonaK Wien), Maria Hörtner
(Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Forschungswerkstatt für feministische
Interdisziplinarität) Kurzbiographien
der Vortragenden: Martin Cemernek: geboren in Leoben, studierte
Politikwissenschaften an der Universität. Seine Diplomarbeit >> Spanische Außenpolitik unter Jose Maria Aznar:
Brüche und Kontinuitäten zur Außenpolitik der sozialistischen
Vorgängerregierungen wurde 2009 als Buch verlegt. Von 2008 bis 2010 war er Vorstandsmitglied
des Forschungs- und Kulturvereins für Kontinentalamerika und die Karibik in
Wien und bereiste als Assistent von Christian Cwik zahlreiche Länder der
Amerikas. Derzeit ist Martin Cemernek Redakteur des Magazins „KonaK –
Realitätsausschnitte aus Kontinentalamerika und der Karibik“ und arbeitet in
der Privatwirtschaft. Leo Gabriel: studierte Rechts- und Staatswissenschaften in
Wien und Sozialanthropologie in Paris bei Claude Lévi-Strauss. Seit Ende
seines Studiums lebt er zwischen Europa und Lateinamerika. Er leitete die
unabhängige Presseagentur APIA (Informationsgruppe Lateinamerika) und war
Gründer und Herausgeber der Zeitschrift „Lateinamerika anders“. Leo Gabriel
war 20 Jahre lang wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts
für zeitgenössische Lateinamerikaforschung und ist heute Direktor des >> Instituts für interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit. Ralf Leonhard: war Korrespondent der Berliner >> taz für Zentralamerika und lebte 1982 bis 1996 in
Nicaragua. Derzeit ist er taz-Korrespondent für Österreich/Ungarn und
berichtet als freier Journalist immer wieder aus und über Lateinamerika. Er
ist Mitarbeiter der Informationsgruppe Lateinamerika (IGLA) und Redakteur der
von der IGLA herausgegebenen Zeitschrift >> LATEINAMERIKA ANDERS. Erhard Stackl: geboren in Mödling bei Wien, arbeitete schon
früh für die Ö3-Musikbox, dann als Außenpolitikredakteur und
stellvertretender Chefredakteur für „profil“, dessen Gründungsmitglied er
ist. Ab 1993 arbeitet er in leitender Position bei der österreichischen
Tageszeitung >> Der
Standard. Erhard Stackl ist
Vorstandsmitglied des österreichischen Lateinamerika-Instituts und von
Reporter ohne Grenzen Österreich. Er ist Träger des „Humanitätspreises des
österreichischen Roten Kreuzes“ für seinen „Friedensjournalismus“ in den
Wendejahren bis 1989. Für sein Buch >> 1989. Sturz der Diktaturen erhielt Stackl 2009 den „Bruno-Kreisky-Preis
für das politische Buch“. 2010 Jahresbuchausstellung der KonaK-Bibliothek „Amauta“ Termin: Fr. 17. und Sa. 18.
Dezember 2010, jeweils 14-22 Uhr Ort: KonaK Wien, freier
Eintritt Mit
freundlicher Unterstützung durch den Bezirk Favoriten Alle
Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen, die im Jahr 2010 neu
erworbenen Bücher und Zeitschriften zu sichten und in gemütlichem Rahmen
(Lesesofas, Kaffee, Weihnachtskekse) in ihnen zu schmökern. Die in diesem
Jahr erworbenen Bücher (edierte Quellen, Monographien, Sammelbände,
Lehrbücher, Atlanten) und Zeitschriften, die großteils in Österreich nicht verfügbar sind,
fokussieren insbesondere auf den karibischen
und zirkumkaribischen Raum (Schwerpunkte: Dominikanische Republik,
Guadeloupe, Haiti, Jamaika, Kuba, Martinique, Florida, Guyana, Honduras,
Kolumbien, Mexiko, Venezuela), den atlantischen
Raum sowie Ecuador und
umfassen Bereiche wie Geschichte,
Autochthone Kulturen, Afroamerika, Freie Farbige, Juden, Sklaverei, Diaspora,
Piraterie, Revolutionen, Widerstand, Antijudaismus, Antisemitismus,
Kolonialismus, Demokratie, Hafenstädte, Urbane Umwelt, Migration aus Asien
und Afrika sowie Kunst. Aus
Anlass des >> 5. Favoritner Amerikatags
wird außerdem eine Sonderausstellung zum Thema „Revolutionen – Revolutions – Revoluciones“ zu sehen sein. Alle
Mitglieder sind als Dankeschön für ihre Unterstützung und Mitarbeit am 18.
Dezember 2010 nach dem Ende der Veranstaltung exklusiv zu einem Glas
Weihnachtspunsch eingeladen. Wir
bedanken uns herzlich bei folgenden Personen und Institutionen für ihre
diesjährigen Spenden: Wolfgang Benz
(Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin, BRD); Román Chalbaud (Villa del Cine, Caracas, Venezuela); Christian Cwik (Programa de Historia,
Univ. de Cartagena, Kolumbien); Jorge
Enrique Elías Caro (Programa de Economia, Univ. del Magdalena, Santa
Marta, Kolumbien); Maximiliano
Iguayoikiler Ferrer (Sailatura de Yandup/Narganá, Kuna Yala); Leo Gabriel (KonaK Wien, Österreich);
Alfred Kohler (Institut für
Geschichte, Universität Wien, Österreich); Claudia Kraft (Historisches Seminar, Univ. Erfurt, BRD); Jane G. Landers (Department of
History, Vanderbilt Univ., Nashville, USA); Alfonso Múnera (Programa de Historia, Univ. de Cartagena,
Kolumbien); Hans-Heinrich Nolte
(Historisches Seminar, Univ. Hannover, BRD); Jorge Núñez Sánchez (Univ. Central
del Ecuador und Academia Nacional de Historia, Quito, Ecuador); José Marcial Ramos Guédez (Univ.
Central de Venezuela und Universidad Simón Bolívar, Caracas, Venezuela); Brigitte Mihok (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin,
BRD); Christa Riedl-Dorn
(Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte, Naturhistorisches Museum,
Wien, Österreich); Germán Rodas Chaves
(Univ. Andina Simón Bolívar und Academia Nacional de Historia, Quito,
Ecuador); Ulrike Schmieder
(Historisches Seminar, Univ. Hannover, BRD); Antonino Vidal
Ortega (Departamento Historia y Ciencias Sociales, Univ. del Norte,
Barranquilla, Kolumbien); Markus
Wiener (Markus Wiener Publishers, Princeton, USA); Birgit Zehetmayer (Institut für Interkulturelle Forschung und
Zusammenarbeit, Wien, Österreich); Michael
Zeuske (Institut für Geschichte, Univ. zu Köln, BRD) sowie bei den
MitarbeiterInnen Botschaft der
Republik Österreich in Kolumbien (Bogotá) Der KonaK
Wien und die Botschaft der Republik Kuba in Österreich laden ein: Symposium
im Rahmen des >> 5. Favoritner Amerikatags
anlässlich
des Bicentenario der Unabhängigkeit der spanischsprachigen Staaten Südamerikas und
des Centenario der Mexikanischen
Revolution Mit
freundlicher Unterstützung des Bezirks Favoriten Termin: Freitag, 17. Dezember
2010, 14 Uhr Ort: Seminarraum 3 für
Geschichte, Universität Wien Programm / Programa: 14.00
h: Eröffnung / Inauguración durch Consejero Manuel Fernández (Botschaft von Kuba in Österreich) und Teresa Frisch-Soto (Universität
Wien), Algunas reflexiones sobre la revolución Cubana. 1959-2010 (Einige
Gedanken zur kubanischen Revolution,
1959-2010) 14.15
h: Christian Cwik (Universidad de
Cartagena/Universität Erfurt), Unabhängigkeiten und Revolutionen von S.
Bolivar bis R. Castro (Independencias y revoluciones de S. Bolívar a R.
Castro) 14.45
h: Uwe Christian Plachetka (Universität
für Bodenkultur, Wien), Paraguay: Die erste „Revolución popular“ in
Südamerika? (¿Paraguay: La primera “revolución popular” de Sudamérica?) 15.30
h: Birgit Zehetmayer (Institut für
Interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit, Wien), Ernesto Che Guevara –
der Don Quijote des 20. Jahrhunderts (Ernesto Che Guevara – el Don
Quijote del siglo XX) 16.00 h: Leo
Gabriel (Universität Wien), Nicaragua, El Salvador und Honduras.
Revolutionär und Reaktionär. Notizen eines Zeitreisenden (Nicaragua y
Honduras. Revolucionario y reaccionario. Notas de un viajero) 16.45 h: Reinhard
Heinisch (Universität Salzburg), Populism in Latin America and Europe: a
comparison (Populismo en América Latina y Europa: una comparación) 17.30
h: Diskussion mit Alfred Kohler
(Universität Wien), Rosa Hannreich
(Universität Wien) und den Referenten Anschließend:
Kulturprogramm des >>
5. Favoritner Amerikatags (KonaK Wien) Die
Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Outlaws im karibischen Raum: Kolumbien und Panama Die Studierenden (Universitäten Köln, Tübingen,
Basel, Wien und Cartagena de Indias) der KonaK-Exkursion „Outlaws im
karibischen Raum“, die Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische
Geschichte der Universität zu Köln (IHILA) und der KonaK Wien laden ein: Mini-Symposium
– Diavortrag – Musikalisches & Kulinarisches Freitag,
10. Dezember 2010, 16 Uhr, Hörsaal E (Hörsaalgebäude), Universität zu Köln Vortragende: Gloria Bonilla Vélez (Universidad de
Cartagena), Christian Cwik
(Universität Erfurt), Alexandra Ganser
(Universität Erlangen-Nürnberg), Holger
Meding (Universität zu Köln), Michael
Zeuske (Universität zu Köln) Die Teilnahme
ist kostenlos. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Outlaws im karibischen Raum
in Geschichte und Gegenwart Internationaler
Kongress Do.
6. bis So. 9. Mai
2010, Wiener Urania 2000-2010: Das linke
Jahrzehnt in Lateinamerika? Diskussionsabend Fr.,
15. Jänner 2010, 19.30 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Den
linken Stein ins Rollen brachte der fulminante Sieg des Hugo Chávez an den
Wahlurnen 1998. Ihm folgten ab 2000 neue linke Präsidenten in Chile,
Brasilien, Panama, Uruguay, Bolivien, Nikaragua, Ecuador, Dominica, Paraguay
und El Salvador. Gemeinsam mit der viele Jahrzehnte hindurch letzten linken
Mohikanerin Kuba brachten sie das Projekt der ALCA zu Fall. Doch
konnten die linken Regierungen neben ihren zweifellos heroischen
außenpolitischen Erfolgen auch innenpolitische Siege verbuchen? Stehen die
linken Staaten vor der Lösung der Agrarfrage? Diese und viele andere Fragen
diskutieren Leo Gabriel, Miguel Gamboa, Christian Cwik, Nikolaus Braunshör,
Roman Schlögl und andere Kenner lateinamerikanischer Politik. 2009 Jahres-Buchausstellung des KonaK Wien Fr.
18. und Sa. 19. Dezember 2009, jew. 16-20 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Alle
Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen, die neu erworbenen
Bücher und Zeitschriften zu sichten und in gemütlichem Rahmen (Lesesofas,
Kaffee, Weihnachtskekse) in ihnen zu schmökern. Die in diesem Jahr erworbenen
Bücher (edierte Quellen, Monographien, Sammelbände, Lehrbücher) und
Zeitschriften, die großteils in Österreich nicht verfügbar sind, fokussieren
insbesondere auf Kuba, Kolumbien und Jamaika und umfassen Bereiche, wie
Autochthone Kulturen, Afroamerika, Nationbuilding, Diaspora,
Sklavereigeschichte (Sozialgeschichte, Gender, Ingenios, Kaffeeplantagen,
Viehhaciendas, Postemanzipation), Arbeitergeschichte, Wirtschaftsgeschichte,
Umweltgeschichte, Widerstandsgeschichte, Pirateriegeschichte, jüdische
Geschichte, Geschichte des Antisemitismus, Drittes Reich/Nationalsozialismus,
Kolonialismus, Stadtgeschichte, Freimaurereigeschichte, Diplomatiegeschichte
und Kirchengeschichte. Wir
bedanken uns herzlich bei folgenden Personen und Institutionen für ihre
diesjährigen Spenden: Prof. Rudolf
Agstner (Addis Abeba), Dr. Elisabeth
Cunin (Paris/Mérida, Mexiko), Prof. Maria
Luiza Tucci Carneiro (São Paulo), Prof. Jorge Enrique Elías Caro (Santa Marta), Prof. Orlando Felix Garcia Martinez
(Cienfuegos), Prof. Adolfo Meisel Roca
(Cartagena de Indias), Prof. Alfonso
Múnera (Cartagena de Indias), Prof. José
Polo Acuña (Cartagena de Indias), Mag. Georg Schendl
(Wien), Prof. Sergio Solano de las
Aguas (Cartagena de Indias), Prof. Arturo
Sorhegui (La Habana), Prof. Antonino
Vidal Ortega (Barranquilla/Sevilla), Prof. Michael Zeuske (Köln), Casa
Alejandro de Humboldt (La Habana) und EMLAAK (Wien). Alle
Mitglieder sind als Dankeschön für ihre Unterstützung und Mitarbeit am 18.
Dezember 2009 im Anschluss an den Vortrag von Felix Ignacio Telleria Bernal
aus Cienfuegos, Kuba (voraussichtlich 21.00 Uhr) exklusiv zu einem Glas
Weihnachtspunsch eingeladen. Das kubanische IFÁ in Theorie und Praxis Vortrag
des Geographen und Babalawo Lic. Felix Ignacio
Telleria Bernal aus Cienfuegos, Kuba Fr.
18. Dezember 2009, 20.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Felix
Ignacio Telleria Bernal zählt seit Jahrzehnten zu den anerkanntesten
Babalawos Kubas und trägt zudem den Grad eines Iyanifa der nigerianischen
Yorubatradition IFÁ. Seit Fidel Castro sich selbst als Anhänger
afrokubanischer Religiosität gegen Ende der 1980er Jahre geoutet hatte,
erleben IFÁ, SANTERIA und PALO MONTE eine viel größere Verbreitung, auch
unter den weißen Bevölkerungsschichten auf der Antilleninsel, als jemals
zuvor. Neben der Kommunikation mit den verstorbenen Ahnen stehen auch Heilung
von physischen und psychischen Krankheiten im Vordergrund der vielschichtigen
Rituale im IFÁ. 50
Jahre Kubanische Revolution und ihre Folgen Symposium
im Rahmen des 4. Favoritner Amerika-Tages Sa.,
27. Juni 2009, 14-18 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Mit
freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien und den Bezirk Favoriten Kuba und die Karibik am Beginn des 21. Jahrhunderts Symposium
und Fotoausstellung 3.
April 2009, 17.30-21.00 Uhr, Universität Wien, Gemeinsamer Seminarraum
Geschichte, Eintritt frei! Mit
freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien und den Bezirk Favoriten Vortragende:
Exc. Dr. Norma Goicochea Estenoz (Botschafterin der Republik Kuba in
Österreich), Dr.
Teresa Frisch-Soto (Universität Wien, Institut für Geschichte), Dr.
Evelyne Puchegger-Ebner (Universität Wien, Institut für Kultur- und
Sozialanthropologie) Rahmenprogramm:
Fotoausstellung 50 Jahre Kubanische Revolution – Frauen im Fokus Paraguay im Schatten des Hakenkreuzes Vortrag
von Dr. Christian Cwik (Universität zu Köln) Mi.,
21. Januar 2009, 19.00 Uhr, Universität Wien, Gemeinsamer Seminarraum Geschichte
2, Eintritt frei! Der
größte Teil der deutschsprachigen Immigranten im Osten von Paraguay kam zur
Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in zweiter und dritter Generation aus dem
Süden Brasiliens in den südamerikanischen Binnenstaat zwischen dem Parana und
den zentralen Tiefebenen des Kontinents. Von den deutschen Regierungen über
Jahrzehnte vergessen waren es die Nationalsozialisten, die ab den 1930er
Jahren begannen, ihren Auslandsdeutschen in Südamerika zwecks
Rohstoffsicherung Barack Obama und
Afroamerika: Paradigmenwechsel oder Status Quo? Diskussionsabend Fr.
23. Januar 2009, 19.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Die
Biographie des neuen US-amerikanischen Präsidenten Barack Hussein Obama II (*1961)
zeigt uns, dass auch nach 1945 der Strom afrikanischer Einwanderer in die USA
– Baracks Vater stammte aus Kenia – nicht versiegte. Obwohl afrikanische
Immigranten meist in den äußersten Peripherien der USA landeten (z.B. auf
Hawaii), gelang einigen Afrikanern ab den 1960er Jahren durch politisches und
soziales Engagement der gesellschaftliche und politische Aufstieg. Dass mit
Obama jedoch weder ein Vertreter der Nachfahren von afrikanischen Sklaven
noch ein Mitglied der zahlenmäßig großen afrokaribischen Einwanderergruppe
Präsident wurde, zeigt, wie komplex der Bereich der „afroamerikanischen
Einwanderung“ tatsächlich ist und lässt keine klare Linie der Politik Obamas
hinsichtlich der spezifischen Problematiken im Inneren der USA erwarten.
Trotzdem lassen die polyethnische Herkunft, seine politische Rhetorik und die
Mitgliedschaft in 2008 Interdisziplinäre
Tagung mit kulturellem Programm (Fotoausstellung & Filmpräsentation) Sa.,
15. November 2008, 15.00-18.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Mit
freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien und den Bezirk Favoriten In
den letzten Jahren veränderten sich nicht nur die politische Landschaft im
Allgemeinen, sondern auch die sozialdemokratischen Bewegungen im Speziellen.
Über Transformationsprozesse und Zukunftsaussichten referieren und
diskutieren Expertinnen und Experten aus Lateinamerika und Europa. Russland und Lateinamerika – Geopolitische Überlegungen Diskussionsabend Fr.,
17. Oktober 2008, 19.30 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! 2007 Integration und Revolution im karibischen Raum Symposium
mit kulturellem Programm Mit
freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien, BMeiA und die Austrian
Development Agency In
Zusammenarbeit mit der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in
Österreich, >> Verein der Kärntner-slowenischen
Studentinnen und Studenten in Wien, Antiimperialistische Koordination Mit
freundlicher Unterstützung durch: Stadt Wien, Austrian Development Agency Freitag,
14. Dezember 2007, Seminarraum Geschichte 2, Siege IX, 2. Stock, Universität
Wien Programm: 11.00
h, Michael Zeuske (Univ. Köln): Revolution und Integration in der Karibik in
historischer Perspektive 1450-2000 11.30
h, René Kuppe (Univ. Wien): Zur Integration indigener Gruppen in moderne
nationalstaatliche Gesellschaften im karibischen Raum 12.15
h, Miguel Gamboa (Univ. Wien und Graz): Die kolumbianische Linke zwischen
Revolution und Reform 16.00 h, Jhony Balza (Instituto de Altos
Estudios Diplomáticos ‚Pedro Gual’): La nueva diplomática bolivariana de
Venezuela en el contexto de la integración 16.30 h, Veronica Calcinari (Botschaft der
Bolivarischen Republik Venezuela in Wien): La nueva territorialidad
venezolana 17.00
h, Martin Cemernek (KonaK Wien): Wirtschaftliche und politische
Integrationsmodelle im karibischen Raum 17.45
h, Philipp Bruckmayr (Doktorand Univ. Wien): Arabische Kaufleute und Händler
in Kolumbien und Venezuela im 20. Jahrhundert 18.15
h, Christian Cwik (Univ. Bolivariana de Venezuela, Caracas): Afrokariben und
Atlantikkreolen als Akteure von Integration und Widerstand im karibischen
Raum -
Podiumsdiskussion – Anschließend
Weinempfang durch die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in
Österreich Quo vadis Venezuela? Impulsvorträge
mit anschließender Diskussion Freitag,
23. November 2007, 19.30 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! Alle
Besucher, die sich an der Diskussion beteiligen möchten, sind dazu herzlich
eingeladen. Anschließend
kleines Buffet und Carib Bar mit Salsamusik. 2006 Migration - Exil -
Identitäten in Kino und Wirklichkeit Symposium in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien und mit freundlicher Unterstützung des Nationalfonds
der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, BMBWK, BMaA und
der Stadt Wien 25.-26.
April 2006, Wiener Urania, Eintritt frei! Die
europäische Konquista und die darauf folgende Besiedelung der eroberten
Gebiete im karibischen Raum und am amerikanischen Kontinent stellen den
Beginn der transatlantischen Migrationsgeschichte dar. Migration dominiert
bis heute die räumlich isolierten Amerikas derart, dass die
Migrationsgesellschaft als Charakteristikum weiter Teile dieses Raumes gelten
kann. Pierre Verger machte 1968 auf den Flux-Reflux Prozess aufmerksam, und
so befasst sich das Symposium sowohl mit der Migration von Europa/Österreich
in den amerikanisch-karibischen Raum wie vice versa, um einer einseitigen
Betrachtung entgegenwirken zu können. Neben dem Schwerpunkthema der jüdischen
Zwangsemigration aus Europa, im Speziellen während des Holocaust, werden im
Rahmen dieses Symposiums vor allem die Begriffe Identität, Exil, Heimat und
Diaspora in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. 2005 Das Andere Amerika - Kuba und Venezuela: Dekolonialisierung und Revolution Ausstellung
und Symposium Gemeinsam
mit der Botschaft der Republik von Kuba und der Botschaft der Bolivarischen
Republik von Venezuela Eröffnung:
31. Mai 2005, 18.00 h, Universität Wien, Amerika Saal, Stiege VI, 2. Stock Ausstellung:
1. Juni bis 3. Juni 2005 täglich 12.00-18.00h Symposium:
Freitag, 3. Juni 2005, 17.00-21.00 Uhr, Universität Wien, Gemeinsamer
Seminarraum Geschichte, 2. Stock Mit
freundlicher Unterstützung durch das BMBWK, die Stadt Wien und die Austrian
Development Agency Seit
15 Jahren existiert der Lehrstuhl für außereuropäische Geschichte unter
besonderer Berücksichtigung der Amerikas an der Universität Wien. Als
Ordinarius dieser Lehrkanzel fungiert ebenso lange wie erfolgreich Professor
Gerhard Drekonja. Die
Fotoausstellung rückt die Erfolge der zahlreichen Exkursionen des Lehrstuhls
ins Zentrum universitärer Ausbildung und betont zudem die Internationalität
der Studierenden. Die langjährige Kooperation mit dem KonaK-Wien zeigt die
Möglichkeiten wissenschaftlicher Zusammenarbeit und fördert darüber hinaus den Kontakt zu
wissenschaftlichen und diplomatischen Einrichtungen beiderseits des
Atlantiks. Ausstellungsorganisation:
Christian Diabl, Juan Echandía-Suarez, Rosa Hannreich, Ralph Luger Fotos:
Martina Bildstein, Christian Diabl, Juan Echandía Suarez, Johanna Etz, Rosa
Hannreich, Ralph Luger, Verena Muth, Ulrike Walser Eröffnung:
Frau Dra. Miriam García de Pérez & Exz. José R. Cabañas (Botschaft der Bolivarischen Republik von Venezuela und Botschaft von
Kuba) Programm
Symposium: Christian Cwik (Wien): Eröffnung Hanns-Albert Steger (Erlangen-Nürnberg): Strukturen der
Industrialisierung in Europa und den Amerikas im konstrativen Vergleich Luis Britto Garcia (Caracas): Aufstieg und Fall des Medienputsches in
Venezuela José R. Cabanas (Havanna): Aktuelle Beziehungen und Perspektiven zwischen
Kuba und Venezuela Manuel Gutierrez (Valencia): Der Konsolidierungsprozess der Bolivarischen
Revolution Rene Kuppe (Wien): Indigene Rechte in der Bolivarischen Verfassung Teresa Frisch-Soto (Lima/Wien): Kuba und die Befreiungskämpfe
Indoamerikas -
Buffet - Die
Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Wir bitten jedoch alle TeilnehmerInnen
um elektronische Voranmeldung unter info@konak-wien.org Formen des Widerstands im karibischen und zirkumkaribischen Raum Symposium
mit kulturellem Programm Mit
freundlicher Unterstützung durch das BMBWK, die Stadt Wien und die Austrian
Development Agency Samstag,
12. März 2005, 13.00 Uhr, Mexikanisches Kulturinstitut, Türkenstraße 15, 1090
Wien, Eintritt frei! Programm: Keynote Lecture: Werner Stenzel, Dozent für Altamerikanistik an der
Universität Wien Christian Cwik (Wien): Zur Definition von Kulturräumen: Mexiko und der
karibische und zirkumkaribische Raum Stefan Müller (Salzburg): Mexiko-Österreich: Vom Widerstand gegen den
Anschluss bis zum Staatsvertrag Katharina Schleicher (Steyr): Soziokulturelle, soziopolitische und
ökonomische Probleme der Garifunas in Honduras und Nicaragua Uwe Christian Plachetka (Wien): Paititi – Indizien zu verlorenen
Hochkulturen zwischen Karibik und Amazonas Moderation: Georg Schendl (Wien) Anschließend
Install: Visuelle Reise durch die Welt der Maya (DVD); Regie: Roman Schlögl
(Wien) 2004 Auswege aus der
Gewaltspirale in Kolumbien. Kommt die demokratische Linke zum Zug? Vortrag
von Dr. Miguel Gamboa (Cali/Wien) 2002 Nueva Germania Vortrag
von Dr. Daniela Kraus (Wien) Mo.
16. Juni 2002, 18.00 Uhr, Hörsaal 45, Universität Wien, Hauptgebäude,
Eintritt frei! Das
Archiv befindet sich in der Aufbauphase und ist noch unvollständig! >>
Aktuelle Veranstaltungen des KonaK Wien im Bereich Wissenschaft |
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