Homepage des KonaK Wien

Forschungs- und Kulturverein fuer Kontinentalamerika und die Karibik

 

Arthaberplatz 4, A-1100 Wien

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Wissenschaft (Archiv)

 

 

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2011

 

Invasionen in Lateinamerika

Symposium

Termin: Freitag, 2. Dezember 2011

Ort: KonaK Wien / VHS Favoriten; Wie gewohnt: Freier Eintritt

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien

PROGRAMM:

16.00 h:  Eröffnung durch Rosa Hannreich-Echandía (Frauenbeauftrage des KonaK Wien) und Präsentation der Fotoausstellung  „Toward Memory: Amerikas Heldinnen “

16.15 h: Die argentinische Invasion der Malvinas/Falkland-Inseln und die britische Gegeninvasion, Eröffnungsvortrag von Erhard Stackl (der Standard)

Abstract: 2012 jährt sich die hierzulande als „Falkland Krieg“ bekannte kriegerische Auseinandersetzung zum dreissigsten Mal. Für Erhard Stackl markieren die historischen Geschehnisse von damals einen bis heute nachwirkenden historischen Wendepunkt in der Geschichte der La Plata Re­pu­blik. Ebenso bedeutete die britische Verteidigung der Inseln das Ende des von den USA do­mi­nier­ten Verteidigungssystems der westlichen Hemisphäre, genannt Rio-Treaty bzw. TIAR (Tra­ta­do Interamericano de Asistencia Recíproca). Durch ihre harsche Reaktion in der Falk­­lands/Malvinas-Frage in Zeiten, in denen anderswo erstmals echtepostkoloniale Staats-Strukturen aufgebaut werden konnten, generierte sich London als Verwalter kolonialer Strukturen.

17.15 h: Die Stunde des Sandino, Vortrag von Ralf Leonhard (TAZ/ IGLA)

Abstract: Mit der Invasion im Jahre 1912 und der 20jährigen Okkupation machten die USA in Nicaragua nicht nur zivilisatorische Errungenschaften wie das Baseball-Spiel heimisch, sie schufen auch einen National­helden, der für ganz Lateinamerika zum Symbol für Patriotismus und Unabhängigkeitsbe­streben werden sollte: Augusto C. Sandino. Sandino gelang es nicht nur, die Supermacht zu vertreiben, er inspirierte auch, Jahrzehnte später, eine Befreiungsbewegung, die das Land für immer verändert hat.

18.15 h: Pause

18.30 h: Invasion light, oder der Versuch einer spanischen „Rekolonisierung“ Iberoamerikas unter José Maria Aznar, Vortrag von Martin Cemernek (KonaK Wien)

Abstract: Als im März 1996 Jose Maria Aznar neuer spanischer Ministerpräsidenten wurde, änderte die seit dem Übergang zur Demokratie 1978 großteils vom Konsens geprägte spanische Au­ßen­po­li­tik radikal. Für Iberoamerika hiess dies, dass sich Aznar klar hinter rechts­kon­ser­vative Prä­si­den­ten in Iberoamerika stellte, wobei er sich alter Seilschaften noch aus Franco Zeiten be­diente. Während der Ära Aznar (1996-2004) kauften spanische Großkonzerne mit tatkräftiger Unterstützung der PP-Regierung überall in Iberoamerika marode Betriebe auf und übernahmen dadurch vieleorts die bis dahin nationalen Kommunikations- und Energiebetriebe.  Am Beispiel des missglückten Staatsstreichs gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez 2002, zeigt der diplomierte Politologe Martin Cemernek, wie weit die Regierung Aznar wirklich ging.

19.30 h: Die Invasion des Verbrechens, Keynote Lecture von Leo Gabriel (Institut für interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit)

Abstract: Mit der Ausbreitung des Neoliberalismus in Lateinamerika im Gefolge der Militärdiktaturen der 1970er Jahre hat sich die ohnedies prekäre Situation postkolonialer Strukturen in fast ganz Lateinamerika und der Karibik im Laufe der 1980er und 1990er Jahre substanziell verändert. Der als „Demokratisierung“ propagierte Paradigmenwechsel hat in Wirklichkeit eine Diktatur des Verbrechens mit sich gebracht, in der Korruption, Drogen- und Menschenhandel wie Zahnräder einer gigantischen Maschine ineinandergreifen. Insbesondere im mesoamerikanischen Raum hat heute das organisierte Verbrechen derart die Macht ergriffen, dass Parteien und Oligarchien jedweden Couleurs (ob sie es wollen oder nicht) zu seinen Erfüllungsgehilfen reduziert werden.

20.30 h: Publikumsdiskussion

21.30 h: Cuba Libre

Moderation: Rosa Hannreich-Echandía Suárez (KonaK Wien), Maria Hörtner (Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Forschungswerkstatt für feministische Interdisziplinarität)

 

Kurzbiographien der Vortragenden:

Martin Cemernek: geboren in Leoben, studierte Politikwissenschaften an der Universität. Seine Diplomarbeit >> Spanische Außenpolitik unter Jose Maria Aznar: Brüche und Kontinuitäten zur Außenpolitik der sozialistischen Vorgängerregierungen wurde 2009 als Buch verlegt. Von 2008 bis 2010 war er Vorstandsmitglied des Forschungs- und Kulturvereins für Kontinentalamerika und die Karibik in Wien und bereiste als Assistent von Christian Cwik zahlreiche Länder der Amerikas. Derzeit ist Martin Cemernek Redakteur des Magazins „KonaK – Realitätsausschnitte aus Kontinentalamerika und der Karibik“ und arbeitet in der Privatwirtschaft.

Leo Gabriel: studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Wien und Sozialanthropologie in Paris bei Claude Lévi-Strauss. Seit Ende seines Studiums lebt er zwischen Europa und Lateinamerika. Er leitete die unabhängige Presseagentur APIA (Informationsgruppe Lateinamerika) und war Gründer und Herausgeber der Zeitschrift „Lateinamerika anders“. Leo Gabriel war 20 Jahre lang wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für zeitgenössische Lateinamerikaforschung und ist heute Direktor des >> Instituts für interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit.

Ralf Leonhard: war Korrespondent der Berliner >> taz für Zentralamerika und lebte 1982 bis 1996 in Nicaragua. Derzeit ist er taz-Korrespondent für Österreich/Ungarn und berichtet als freier Journalist immer wieder aus und über Lateinamerika. Er ist Mitarbeiter der Informationsgruppe Lateinamerika (IGLA) und Redakteur der von der IGLA herausgegebenen Zeitschrift >> LATEINAMERIKA ANDERS.

Erhard Stackl: geboren in Mödling bei Wien, arbeitete schon früh für die Ö3-Musikbox, dann als Außenpolitikredakteur und stellvertretender Chefredakteur für „profil“, dessen Gründungsmitglied er ist. Ab 1993 arbeitet er in leitender Position bei der österreichischen Tageszeitung  >> Der Standard. Erhard Stackl ist Vorstandsmitglied des österreichischen Lateinamerika-Instituts und von Reporter ohne Grenzen Österreich. Er ist Träger des „Humanitätspreises des österreichischen Roten Kreuzes“ für seinen „Friedensjournalismus“ in den Wendejahren bis 1989. Für sein Buch >> 1989. Sturz der Diktaturen erhielt Stackl 2009 den „Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch“.

 

2010

 

Jahresbuchausstellung der KonaK-Bibliothek „Amauta“

Termin: Fr. 17. und Sa. 18. Dezember 2010, jeweils 14-22 Uhr

Ort: KonaK Wien, freier Eintritt

Mit freundlicher Unterstützung durch den Bezirk Favoriten

Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen, die im Jahr 2010 neu erworbenen Bücher und Zeitschriften zu sichten und in gemütlichem Rahmen (Lesesofas, Kaffee, Weihnachtskekse) in ihnen zu schmökern. Die in diesem Jahr erworbenen Bücher (edierte Quellen, Monographien, Sammelbände, Lehrbücher, Atlanten) und Zeitschriften, die großteils  in Österreich nicht verfügbar sind, fokussieren insbesondere auf den karibischen und zirkumkaribischen Raum (Schwerpunkte: Dominikanische Republik, Guadeloupe, Haiti, Jamaika, Kuba, Martinique, Florida, Guyana, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Venezuela), den atlantischen Raum sowie Ecuador und umfassen Bereiche wie Geschichte, Autochthone Kulturen, Afroamerika, Freie Farbige, Juden, Sklaverei, Diaspora, Piraterie, Revolutionen, Widerstand, Antijudaismus, Antisemitismus, Kolonialismus, Demokratie, Hafenstädte, Urbane Umwelt, Migration aus Asien und Afrika sowie Kunst.

Aus Anlass des >> 5. Favoritner Amerikatags wird außerdem eine Sonderausstellung zum Thema

„Revolutionen – Revolutions – Revoluciones“ zu sehen sein.

Alle Mitglieder sind als Dankeschön für ihre Unterstützung und Mitarbeit am 18. Dezember 2010 nach dem Ende der Veranstaltung exklusiv zu einem Glas Weihnachtspunsch eingeladen.

Wir bedanken uns herzlich bei folgenden Personen und Institutionen für ihre diesjährigen Spenden: Wolfgang Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin, BRD); Román Chalbaud (Villa del Cine, Caracas, Venezuela); Christian Cwik (Programa de Historia, Univ. de Cartagena, Kolumbien); Jorge Enrique Elías Caro (Programa de Economia, Univ. del Magdalena, Santa Marta, Kolumbien); Maximiliano Iguayoikiler Ferrer (Sailatura de Yandup/Narganá, Kuna Yala); Leo Gabriel (KonaK Wien, Österreich); Alfred Kohler (Institut für Geschichte, Universität Wien, Österreich); Claudia Kraft (Historisches Seminar, Univ. Erfurt, BRD); Jane G. Landers (Department of History, Vanderbilt Univ., Nashville, USA); Alfonso Múnera (Programa de Historia, Univ. de Cartagena, Kolumbien); Hans-Heinrich Nolte (Historisches Seminar, Univ. Hannover, BRD); Jorge Núñez Sánchez (Univ. Central del Ecuador und Academia Nacional de Historia, Quito, Ecuador); José Marcial Ramos Guédez (Univ. Central de Venezuela und Universidad Simón Bolívar, Caracas, Venezuela); Brigitte Mihok (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin, BRD); Christa Riedl-Dorn (Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte, Naturhistorisches Museum, Wien, Österreich); Germán Rodas Chaves (Univ. Andina Simón Bolívar und Academia Nacional de Historia, Quito, Ecuador); Ulrike Schmieder (Historisches Seminar, Univ. Hannover, BRD); Antonino Vidal Ortega (Departamento Historia y Ciencias Sociales, Univ. del Norte, Barranquilla, Kolumbien); Markus Wiener (Markus Wiener Publishers, Princeton, USA); Birgit Zehetmayer (Institut für Interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit, Wien, Österreich); Michael Zeuske (Institut für Geschichte, Univ. zu Köln, BRD) sowie bei den MitarbeiterInnen Botschaft der Republik Österreich in Kolumbien (Bogotá)

 

Revolutionen / Revoluciones

Der KonaK Wien und die Botschaft der Republik Kuba in Österreich laden ein:

Symposium im Rahmen des >> 5. Favoritner Amerikatags

anlässlich des Bicentenario der Unabhängigkeit der spanischsprachigen Staaten Südamerikas

und des Centenario der Mexikanischen Revolution

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Favoriten

Termin: Freitag, 17. Dezember 2010, 14 Uhr

Ort: Seminarraum 3 für Geschichte, Universität Wien

Programm / Programa:

14.00 h: Eröffnung / Inauguración durch Consejero Manuel Fernández (Botschaft von Kuba in Österreich) und Teresa Frisch-Soto (Universität Wien), Algunas reflexiones sobre la revolución Cubana. 1959-2010 (Einige Gedanken zur  kubanischen Revolution, 1959-2010)

14.15 h: Christian Cwik (Universidad de Cartagena/Universität Erfurt), Unabhängigkeiten und Revolutionen von S. Bolivar bis R. Castro (Independencias y revoluciones de S. Bolívar a R. Castro)

14.45 h: Uwe Christian Plachetka (Universität für Bodenkultur, Wien), Paraguay: Die erste „Revolución popular“ in Südamerika? (¿Paraguay: La primera “revolución popular” de Sudamérica?)

15.30 h: Birgit Zehetmayer (Institut für Interkulturelle Forschung und Zusammenarbeit, Wien), Ernesto Che Guevara – der Don Quijote des 20. Jahrhunderts (Ernesto Che Guevara – el Don Quijote del siglo XX)

16.00 h: Leo Gabriel (Universität Wien), Nicaragua, El Salvador und Honduras. Revolutionär und Reaktionär. Notizen eines Zeitreisenden (Nicaragua y Honduras. Revolucionario y reaccionario. Notas de un viajero)

16.45 h: Reinhard Heinisch (Universität Salzburg), Populism in Latin America and Europe: a comparison (Populismo en América Latina y Europa: una comparación)

17.30 h: Diskussion mit Alfred Kohler (Universität Wien), Rosa Hannreich (Universität Wien) und den Referenten

Anschließend: Kulturprogramm des >> 5. Favoritner Amerikatags (KonaK Wien)

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

Outlaws im karibischen Raum: Kolumbien und Panama

Die Studierenden (Universitäten Köln, Tübingen, Basel, Wien und Cartagena de Indias) der KonaK-Exkursion „Outlaws im karibischen Raum“, die Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte der Universität zu Köln (IHILA) und der KonaK Wien laden ein:

Mini-Symposium – Diavortrag – Musikalisches & Kulinarisches

Freitag, 10. Dezember 2010, 16 Uhr, Hörsaal E (Hörsaalgebäude), Universität zu Köln

Vortragende: Gloria Bonilla Vélez (Universidad de Cartagena), Christian Cwik (Universität Erfurt), Alexandra Ganser (Universität Erlangen-Nürnberg), Holger Meding (Universität zu Köln), Michael Zeuske (Universität zu Köln)

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

>> Einladung

 

Outlaws im karibischen Raum in Geschichte und Gegenwart

Internationaler Kongress

Do. 6. bis So. 9. Mai 2010, Wiener Urania

>>  Kongresswebsite

>>  Book of Abstracts

 

2000-2010: Das linke Jahrzehnt in Lateinamerika?

Diskussionsabend

Fr., 15. Jänner 2010, 19.30 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

Den linken Stein ins Rollen brachte der fulminante Sieg des Hugo Chávez an den Wahlurnen 1998. Ihm folgten ab 2000 neue linke Präsidenten in Chile, Brasilien, Panama, Uruguay, Bolivien, Nikaragua, Ecuador, Dominica, Paraguay und El Salvador. Gemeinsam mit der viele Jahrzehnte hindurch letzten linken Mohikanerin Kuba brachten sie das Projekt der ALCA zu Fall.

Doch konnten die linken Regierungen neben ihren zweifellos heroischen außenpolitischen Erfolgen auch innenpolitische Siege verbuchen? Stehen die linken Staaten vor der Lösung der Agrarfrage? Diese und viele andere Fragen diskutieren Leo Gabriel, Miguel Gamboa, Christian Cwik, Nikolaus Braunshör, Roman Schlögl und andere Kenner lateinamerikanischer Politik. 

 

2009

 

Jahres-Buchausstellung des KonaK Wien

Fr. 18. und Sa. 19. Dezember 2009, jew. 16-20 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen, die neu erworbenen Bücher und Zeitschriften zu sichten und in gemütlichem Rahmen (Lesesofas, Kaffee, Weihnachtskekse) in ihnen zu schmökern. Die in diesem Jahr erworbenen Bücher (edierte Quellen, Monographien, Sammelbände, Lehrbücher) und Zeitschriften, die großteils in Österreich nicht verfügbar sind, fokussieren insbesondere auf Kuba, Kolumbien und Jamaika und umfassen Bereiche, wie Autochthone Kulturen, Afroamerika, Nationbuilding, Diaspora, Sklavereigeschichte (Sozialgeschichte, Gender, Ingenios, Kaffeeplantagen, Viehhaciendas, Postemanzipation), Arbeitergeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Umweltgeschichte, Widerstandsgeschichte, Pirateriegeschichte, jüdische Geschichte, Geschichte des Antisemitismus, Drittes Reich/Nationalsozialismus, Kolonialismus, Stadtgeschichte, Freimaurereigeschichte, Diplomatiegeschichte und Kirchengeschichte.

Wir bedanken uns herzlich bei folgenden Personen und Institutionen für ihre diesjährigen Spenden: Prof. Rudolf Agstner (Addis Abeba), Dr. Elisabeth Cunin (Paris/Mérida, Mexiko), Prof. Maria Luiza Tucci Carneiro (São Paulo), Prof. Jorge Enrique Elías Caro (Santa Marta), Prof. Orlando Felix Garcia Martinez (Cienfuegos), Prof. Adolfo Meisel Roca (Cartagena de Indias), Prof. Alfonso Múnera (Cartagena de Indias), Prof. José Polo Acuña (Cartagena de Indias), Mag. Georg Schendl (Wien), Prof. Sergio Solano de las Aguas (Cartagena de Indias), Prof. Arturo Sorhegui (La Habana), Prof. Antonino Vidal Ortega (Barranquilla/Sevilla), Prof. Michael Zeuske (Köln), Casa Alejandro de Humboldt (La Habana) und EMLAAK (Wien).

Alle Mitglieder sind als Dankeschön für ihre Unterstützung und Mitarbeit am 18. Dezember 2009 im Anschluss an den Vortrag von Felix Ignacio Telleria Bernal aus Cienfuegos, Kuba (voraussichtlich 21.00 Uhr) exklusiv zu einem Glas Weihnachtspunsch eingeladen.

 

Das kubanische IFÁ in Theorie und Praxis

Vortrag des Geographen und Babalawo Lic. Felix Ignacio Telleria Bernal aus Cienfuegos, Kuba

Fr. 18. Dezember 2009, 20.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

Felix Ignacio Telleria Bernal zählt seit Jahrzehnten zu den anerkanntesten Babalawos Kubas und trägt zudem den Grad eines Iyanifa der nigerianischen Yorubatradition IFÁ. Seit Fidel Castro sich selbst als Anhänger afrokubanischer Religiosität gegen Ende der 1980er Jahre geoutet hatte, erleben IFÁ, SANTERIA und PALO MONTE eine viel größere Verbreitung, auch unter den weißen Bevölkerungsschichten auf der Antilleninsel, als jemals zuvor. Neben der Kommunikation mit den verstorbenen Ahnen stehen auch Heilung von physischen und psychischen Krankheiten im Vordergrund der vielschichtigen Rituale im IFÁ.

50 Jahre Kubanische Revolution und ihre Folgen

Symposium im Rahmen des 4. Favoritner Amerika-Tages

Sa., 27. Juni 2009, 14-18 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien und den Bezirk Favoriten

 

Kuba und die Karibik am Beginn des 21. Jahrhunderts

Symposium und Fotoausstellung

3. April 2009, 17.30-21.00 Uhr, Universität Wien, Gemeinsamer Seminarraum Geschichte, Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien und den Bezirk Favoriten

Vortragende: Exc. Dr. Norma Goicochea Estenoz (Botschafterin der Republik Kuba in Österreich),

Dr. Teresa Frisch-Soto (Universität Wien, Institut für Geschichte),

Dr. Evelyne Puchegger-Ebner (Universität Wien, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie)

Rahmenprogramm: Fotoausstellung 50 Jahre Kubanische Revolution – Frauen im Fokus

>> Ankündigung [pdf]

 

Paraguay im Schatten des Hakenkreuzes

Vortrag von Dr. Christian Cwik (Universität zu Köln)

Mi., 21. Januar 2009, 19.00 Uhr, Universität Wien, Gemeinsamer Seminarraum Geschichte 2, Eintritt frei!

Der größte Teil der deutschsprachigen Immigranten im Osten von Paraguay kam zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in zweiter und dritter Generation aus dem Süden Brasiliens in den südamerikanischen Binnenstaat zwischen dem Parana und den zentralen Tiefebenen des Kontinents. Von den deutschen Regierungen über Jahrzehnte vergessen waren es die Nationalsozialisten, die ab den 1930er Jahren begannen, ihren Auslandsdeutschen in Südamerika zwecks Rohstoffsicherung
und Bündnispolitik Aufmerksamkeit zu schenken. Der nach Jahrzehnten der Isolation hergestellte Kontakt mit Hitlerdeutschland prägte nach Generationen das Deutschlandbild der ehemaligen „deutschen Auswanderer“ neu und verhalf dem Nationalsozialismus unter Paraguays „Deutschen“ auch nach 1945 zu einem weitgehend positiven Bild eines verbrecherischen Regimes, das als solches in Paraguay nicht wahrgenommen wurde. Die Unterbringung und Fluchthilfe von NS-Verbrechern in den Kolonien im Osten Paraguays komplementiert dieses bis heute mancherorts noch gängige NS-Bild.

 

Barack Obama und Afroamerika: Paradigmenwechsel oder Status Quo?

Diskussionsabend

Fr. 23. Januar 2009, 19.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei! 

Die Biographie des neuen US-amerikanischen Präsidenten Barack Hussein Obama II (*1961) zeigt uns, dass auch nach 1945 der Strom afrikanischer Einwanderer in die USA – Baracks Vater stammte aus Kenia – nicht versiegte. Obwohl afrikanische Immigranten meist in den äußersten Peripherien der USA landeten (z.B. auf Hawaii), gelang einigen Afrikanern ab den 1960er Jahren durch politisches und soziales Engagement der gesellschaftliche und politische Aufstieg. Dass mit Obama jedoch weder ein Vertreter der Nachfahren von afrikanischen Sklaven noch ein Mitglied der zahlenmäßig großen afrokaribischen Einwanderergruppe Präsident wurde, zeigt, wie komplex der Bereich der „afroamerikanischen Einwanderung“ tatsächlich ist und lässt keine klare Linie der Politik Obamas hinsichtlich der spezifischen Problematiken im Inneren der USA erwarten. Trotzdem lassen die polyethnische Herkunft, seine politische Rhetorik und die Mitgliedschaft in
afroamerikanischen Netzwerken auf ein besonderes Engagement Obamas im Kampf gegen den Rassismus hoffen, der zu einer Überwindung des Status Quo führen könnte.    

 

2008

 

Sozialdemokratien im Wandel

Interdisziplinäre Tagung mit kulturellem Programm (Fotoausstellung & Filmpräsentation)

Sa., 15. November 2008, 15.00-18.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien und den Bezirk Favoriten

In den letzten Jahren veränderten sich nicht nur die politische Landschaft im Allgemeinen, sondern auch die sozialdemokratischen Bewegungen im Speziellen. Über Transformationsprozesse und Zukunftsaussichten referieren und diskutieren Expertinnen und Experten aus Lateinamerika und Europa.

>> Kulturelles Programm

 

Russland und Lateinamerika – Geopolitische Überlegungen

Diskussionsabend

Fr., 17. Oktober 2008, 19.30 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

 

2007

 

Integration und Revolution im karibischen Raum

Symposium mit kulturellem Programm

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien, BMeiA und die Austrian Development Agency

In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Österreich, >>  Verein der Kärntner-slowenischen Studentinnen und Studenten in Wien, Antiimperialistische Koordination

Mit freundlicher Unterstützung durch: Stadt Wien, Austrian Development Agency

Freitag, 14. Dezember 2007, Seminarraum Geschichte 2, Siege IX, 2. Stock, Universität Wien

Programm:

11.00 h, Michael Zeuske (Univ. Köln): Revolution und Integration in der Karibik in historischer Perspektive 1450-2000

11.30 h, René Kuppe (Univ. Wien): Zur Integration indigener Gruppen in moderne nationalstaatliche Gesellschaften im karibischen Raum

12.15 h, Miguel Gamboa (Univ. Wien und Graz): Die ko­lum­bi­a­nische Linke zwischen Revolution und Reform

16.00 h, Jhony Balza (Instituto de Altos Estudios Diplomáticos ‚Pedro Gual’): La nueva diplomática boli­va­riana de Venezuela en el contexto de la in­te­gración

16.30 h, Veronica Calcinari (Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Wien): La nueva territorialidad venezolana

17.00 h, Martin Cemernek (KonaK Wien): Wirtschaftliche und politische Integrationsmodelle im karibischen Raum

17.45 h, Philipp Bruckmayr (Doktorand Univ. Wien): Arabische Kaufleute und Händler in Kolumbien und Venezuela im 20. Jahrhundert

18.15 h, Christian Cwik (Univ. Bolivariana de Venezuela, Caracas): Afrokariben und Atlantikkreolen als Akteure von Integration und Widerstand im karibischen Raum

- Podiumsdiskussion –

Anschließend Weinempfang durch die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Österreich

>> Kulturelles Programm

 

Quo vadis Venezuela?

Impulsvorträge mit anschließender Diskussion

Freitag, 23. November 2007, 19.30 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!
Am 2. Dezember 2007 stellt sich Präsident Chávez erneut einem Referendum, das nicht nur für die Zukunft des Landes, sondern auch das Ende des revolutionären Kurses des Präsidenten bedeuten kann ... Anlässlich des Referendums freut sich der KonaK Wien zur Diskussion einladen zu dürfen: Verónica Calcinari (Botschaft von Venezuela in Österreich), Alfredo Lugo (Botschaft von Venezuela in Österreich), Christian Cwik (Universidad Bolivariana de Venezuela), Ramiro Ramirez (OPEC), Carlos Troger (Bolivarischer Zirkel) und Leo Call (IfA).

Alle Besucher, die sich an der Diskussion beteiligen möchten, sind dazu herzlich eingeladen.

Anschließend kleines Buffet und Carib Bar mit Salsamusik.

2006

 

Migration - Exil - Identitäten in Kino und Wirklichkeit

Symposium in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien und mit freundlicher Unterstützung des

Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, BMBWK, BMaA und der Stadt Wien

25.-26. April 2006, Wiener Urania, Eintritt frei!

Die europäische Konquista und die darauf folgende Besiedelung der eroberten Gebiete im karibischen Raum und am amerikanischen Kontinent stellen den Beginn der transatlantischen Migrationsgeschichte dar. Migration dominiert bis heute die räumlich isolierten Amerikas derart, dass die Migrationsgesellschaft als Charakteristikum weiter Teile dieses Raumes gelten kann. Pierre Verger machte 1968 auf den Flux-Reflux Prozess aufmerksam, und so befasst sich das Symposium sowohl mit der Migration von Europa/Österreich in den amerikanisch-karibischen Raum wie vice versa, um einer einseitigen Betrachtung entgegenwirken zu können. Neben dem Schwerpunkthema der jüdischen Zwangsemigration aus Europa, im Speziellen während des Holocaust, werden im Rahmen dieses Symposiums vor allem die Begriffe Identität, Exil, Heimat und Diaspora in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.

>>  Webseite

 

2005

 

Das Andere Amerika - Kuba und Venezuela: Dekolonialisierung und Revolution

Ausstellung und Symposium

Gemeinsam mit der Botschaft der Republik von Kuba und der Botschaft der Bolivarischen Republik von Venezuela

Eröffnung: 31. Mai 2005, 18.00 h, Universität Wien, Amerika Saal, Stiege VI, 2. Stock

Ausstellung: 1. Juni bis 3. Juni 2005 täglich 12.00-18.00h

Symposium: Freitag, 3. Juni 2005, 17.00-21.00 Uhr, Universität Wien, Gemeinsamer Seminarraum Geschichte, 2. Stock

Mit freundlicher Unterstützung durch das BMBWK, die Stadt Wien und die Austrian Development Agency

Seit 15 Jahren existiert der Lehrstuhl für außereuropäische Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Amerikas an der Universität Wien. Als Ordinarius dieser Lehrkanzel fungiert ebenso lange wie erfolgreich Professor Gerhard Drekonja.

Die Fotoausstellung rückt die Erfolge der zahlreichen Exkursionen des Lehrstuhls ins Zentrum universitärer Ausbildung und betont zudem die Internationalität der Studierenden. Die langjährige Kooperation mit dem KonaK-Wien zeigt die Möglichkeiten wissenschaftlicher Zusammenarbeit  und fördert darüber hinaus den Kontakt zu wissenschaftlichen und diplomatischen Einrichtungen beiderseits des Atlantiks.

Ausstellungsorganisation: Christian Diabl, Juan Echandía-Suarez, Rosa Hannreich, Ralph Luger

Fotos: Martina Bildstein, Christian Diabl, Juan Echandía Suarez, Johanna Etz, Rosa Hannreich, Ralph Luger, Verena Muth, Ulrike Walser

Eröffnung:

Frau Dra. Miriam García de Pérez & Exz. José R. Cabañas

(Botschaft der Bolivarischen Republik von Venezuela und Botschaft von Kuba)

Programm Symposium:

Christian Cwik (Wien): Eröffnung

Hanns-Albert Steger (Erlangen-Nürnberg): Strukturen der Industrialisierung in Europa und den Amerikas im konstrativen Vergleich

Luis Britto Garcia (Caracas): Aufstieg und Fall des Medienputsches in Venezuela

José R. Cabanas (Havanna): Aktuelle Beziehungen und Perspektiven zwischen Kuba und Venezuela

Manuel Gutierrez (Valencia): Der Konsolidierungsprozess der Bolivarischen Revolution

Rene Kuppe (Wien): Indigene Rechte in der Bolivarischen Verfassung

Teresa Frisch-Soto (Lima/Wien): Kuba und die Befreiungskämpfe Indoamerikas

- Buffet -

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Wir bitten jedoch alle TeilnehmerInnen um elektronische Voranmeldung unter info@konak-wien.org 

 

Formen des Widerstands im karibischen und zirkumkaribischen Raum

Symposium mit kulturellem Programm

Mit freundlicher Unterstützung durch das BMBWK, die Stadt Wien und die Austrian Development Agency

Samstag, 12. März 2005, 13.00 Uhr, Mexikanisches Kulturinstitut, Türkenstraße 15, 1090 Wien, Eintritt frei!

Programm:

Keynote Lecture: Werner Stenzel, Dozent für Altamerikanistik an der Universität Wien

Christian Cwik (Wien): Zur Definition von Kulturräumen: Mexiko und der karibische und zirkumkaribische Raum

Stefan Müller (Salzburg): Mexiko-Österreich: Vom Widerstand gegen den Anschluss bis zum Staatsvertrag

Katharina Schleicher (Steyr): Soziokulturelle, soziopolitische und ökonomische Probleme der Garifunas in Honduras und Nicaragua

Uwe Christian Plachetka (Wien): Paititi – Indizien zu verlorenen Hochkulturen zwischen Karibik und Amazonas

Moderation: Georg Schendl (Wien)

Anschließend Install: Visuelle Reise durch die Welt der Maya (DVD); Regie: Roman Schlögl (Wien)

 

2004

 

Auswege aus der Gewaltspirale in Kolumbien. Kommt die demokratische Linke zum Zug?

Vortrag von Dr. Miguel Gamboa (Cali/Wien)
Donnerstag 4. März 2004, 18.00 Uhr c.t., Seminarraum für Geschichte, Universität Wien, Eintritt frei!

 

2002

 

Nueva Germania

Vortrag von Dr. Daniela Kraus (Wien)

Mo. 16. Juni 2002, 18.00 Uhr, Hörsaal 45, Universität Wien, Hauptgebäude, Eintritt frei!

 

 

Das Archiv befindet sich in der Aufbauphase und ist noch unvollständig!

 

 

>>  Aktuelle Veranstaltungen des KonaK Wien im Bereich Wissenschaft

 

 

 

 

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