Homepage des KonaK Wien

Forschungs- und Kulturverein fuer Kontinentalamerika und die Karibik

 

Arthaberplatz 4, A-1100 Wien

Telefon/Fax: +43-1-9410878
Fax 2: +43-1-6023748-5

E-Mails: office@konak-wien.org

konak-wien@chello.at

    Home    Verein    Veranstaltungen    Publikationen    Bibliothek    Forschung    Kooperationen    Links    Kontakt    E-Mail  

 

   

Veranstaltungen

 

 

>>  Ausstellung online

 

>>  Bildung & Mobilität

 

>>  Kultur

 

>>  Wissenschaft

 

 

>>  Archiv

 

 

>>  Weltweite Termine

 

   

Eröffnungsprogramm der Ausstellungen

 

NOMADEN IN DEN AMERIKAS

und

VON WIEN NACH BARRANQUILLA: Stationen der Flucht ins karibische Exil 1938/39

 

Aus Anlass der internationalen Konferenz

>> Nomadismus und mobile Lebensformen in den Amerikas

 

Dienstag, 14. Februar 2012, 18 Uhr

Haus der Begegnung Leopoldstadt, Großer Saal

Praterstern 1, 1020 Wien

Eintritt frei – Entrada gratuita – Free admission

 

Außerdem starten um 13.30 die >> (kostenlosen) Stadtführungen zum Schwerpunkt „Nomaden und Wien“

 

 

     Homepage VHS Urania

 

Eröffnungsreden

 

Dr. Erhard Chvojka

Direktor der VHS Wiener Urania

 

Exzellenz Dr. Juan Carlos Marsan Aguilera

Botschafter der Republik Kuba

 

Exzellenz Yago Pico de Coana y de Valicourt

Botschafter des Königreichs Spanien

 

Exzellenz Dr. Alejandro Díaz y Pérez Duarte

Botschafter der Vereinigten Staaten von Mexiko

 

Exzellenz Alí de Jesús Uzcategui Duque

Botschafter der Bolivarischen Republik Venezuela

 

Ass.-Prof. Dr.a Ulla Kriebernegg

Center for Inter-American Studies, Karl-Franzens-Universität Graz

 

Mag.a Nina Hochleitner

Direktorin des Wiener Bundesgymnasiums Stubenbastei

 

Dr. Christian Cwik

Vorsitzender des Forschungs- und Kulturvereins für Kontinentalamerika und die Karibik

 

Festvortrag

 

>> Atlantikkreolen: Nomaden des Meeres

 

Univ.-Prof. Dr. Michael Zeuske

Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte des Historischen Seminars, Universität zu Köln

 

Buchpräsentation

 

>> “Nach Amerika nämlich!”

Jüdische Migrationen in die Amerikas im 19. und 20. Jahrhundert

 

http://ecx.images-amazon.com/images/I/519E%2BVN6NXL._SL500_AA300_.jpg

Herausgegeben von Ulla Kriebernegg, Gerald Lamprecht,

Roberta Maierhofer, Andrea Strutz

 

Verlag Wallstein, Göttingen, 2012

 

Mit Beiträgen von Eugen Banauch, Christian Cwik, Helga Embacher, Ingo Haar, Luz Angélica Kirschner, Albert Lichtblau, Philipp Mettauer, Regula Nigg, Michaela Raggam-Blesch,  Caroline Roy, Joachim Schlör, Geneviève Susemihl, Yvonne Völkl, Liliane Weissberg u.a.

 

 

Präsentation:

 

Ass.-Prof. Dr.a Ulla Kriebernegg

Center for Inter-American Studies, Karl-Franzens-Universität Graz

                                                                  

Dr. Gerald Lamprecht

Centrum für Jüdische Studien, Karl-Franzens-Universität Graz

 

Filmpräsentation

 

>> 526

Englische Version dt. UT

 

http://www.jfw.at/2010/wp-content/uploads/011.jpg

Kolumbien/Österreich 2011

Farbe

52 Min

 

Ein Dokumentarfilm von Nikolaus Braunshör

NonPlusFilmproduktion

 

Präsentation und Diskussion:

Stefan Lukacs

NonPlusFilmproduktion

 

Zwischen 1934 und 1942 emigrierten 526 Österreicherinnen und Österreicher nach Kolumbien, das bereits zu Beginn der 1930er Jahre ein Zufluchtsort für Flüchtlinge des österreichischen Bürgerkriegs war. Der Großteil der Immigrantinnen und Immigranten bestand aus Jüdinnen und Juden, die nach dem „Anschluss“ Österreichs nach Südamerika auswanderten. Die meisten von ihnen erreichten Kolumbien über die Hafenstadt Barranquilla. Hier und in der Hauptstadt Bogotá fanden sie eine neue Heimat, gründeten Betriebe und bauten sich ihre Existenz wieder auf. Der Film erzählt von den persönlichen Schicksalen dieser Auswanderer anhand von Archivaufnahmen und aktuellen Interviews. 526 ist allen Österreicherinnen und Österreicher, die ihre Heimat verlassen mussten, und den vielen, denen dies nicht mehr gelang, gewidmet.

 

Eröffnung der Ausstellungen

 

>> Nomaden in den Amerikas

Photoausstellung gemeinsam mit einer vertiefenden Buchausstellung mit Neuerscheinungen von Marcus Wiener Publishers, Princeton, USA

 

Präsentation:

Christian Cwik

Vorsitzender des Forschungs- und Kulturvereins für Kontinentalamerika und die Karibik

 

>> Von Wien nach Barranquilla: Stationen der Flucht ins karibische Exil, 1938/39

Sonderausstellung gemeinsam mit der Sonderbuchausstellung “Exil Amerika“

 

Präsentation:

Susie Steckerl de Schmulson

Präsidentin der Vereinigung der hebräischen Damen von Barranquilla

 

Hafen von Barranquilla

 

Empfang Latin-Austrian Fusion 

 

Lassen Sie sich mit Delikatessen aus Kontinentalamerika, der Karibik und Österreich kulinarisch verwöhnen:

 

·          Erlesene Weine aus Österreich

·          Edler Rum aus Kuba

·          Feuriger Tequila aus Mexiko

·          Exquisite Köstlichkeiten der mexikanischen und südamerikanischen Küche

 

Darüber hinaus haben Sie die einzigartige Möglichkeit, Wein direkt von den Winzerinnen und Winzern aus dem Burgenland/Region Neusiedlersee zu erwerben – und das mitten in Wien! 

 

Für das künstlerische Programm sorgt >> Hava Nagila. Israelifolkdance Vienna

 

0

 

Photo credit: Wiener Volkshochschulen GmbH

 

 

Moderation:

 

Mag.a Verena Bauer

Forschungs- und Kulturverein für Kontinentalamerika und die Karibik

 

Mag. Georg Schendl

Forschungs- und Kulturverein für Kontinentalamerika und die Karibik

 

Übersetzungen:

Lukas Neißl

 

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung dieser Veranstaltung bei:

 

http://www.muni.at/theaterblau/nix_geld/wienkultur.JPG   http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/Wien_Wappen_Leopoldstadt.png/220px-Wien_Wappen_Leopoldstadt.pngBezirk Leopoldstadt

Botschaft der Bolivarischen Republik von Venezuela

Botschaft der Republik Argentinien

Botschaft der Republik Kuba

Botschaft der Vereinigten Staaten von Mexiko

>> Buchhandlung Singer

>> Fresco Grill

Pa‘ ti ya!

>> Tin-Tan Tacobar. Mexikanisches Restaurant und Cocktailbar

>> Vinothek Rochus, Wien

>> Weingut Erwin und Sigrid Lehner, Gols (Burgenland)

>> Weingut Heiss, Illmitz (Burgenland)

 

Flagge Venezuelas Flagge Kubas Flagge Argentiniens Flagge Mexikos

 

FRESCO GRILL logo http://www.centroamerica.at/images/logossponsoren/loguitotintan.gif

 

http://www.fr-heiss.at/bilder/logo1_heiss.jpg http://lehnerweine.at/media/Weingut_Lehner.jpg http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSTe-PSlfN3v7q_PKA6dMA6J6vFSzX04qQzCu7ZVUYa2wEux7aIlogoChristian  msotw9_temp0

 

Führungen

 

Bereits am Nachmittag des 14. Februar 2012 findet unter der Leitung von Dr. Christian Cwik und in Begleitung der Shoah-Überlebenden Susie Steckerl de Schmulson aus Barranquilla (Kolumbien) eine kombinierte Führung „Nomaden in Wien: Stätten mobiler Lebensformen zwischen Donau und Donaukanal“ und „Die jüdische Leopoldstadt 1938 – Orte der Erinnerung“ in englischer und spanischer Sprache statt. Die Führung ist mit einer Dauer von 3 Stunden angesetzt.

Ausgangspunkt ist der Donauturm mit seiner beeindruckenden Aussicht aus 170 (Restaurant) bzw. 155 Metern (Aussichtsterrasse) auf die Donau und das Donautal mit ihren bewegten Geschichten als Ort der Schifffahrt und Schauplatz zahlreicher Kriege, die eine große Mobilität der Bevölkerung, v.a. von Soldaten verursachten. Die Route führt uns durch den Donaupark mit seinen Monumenten und Wegen, die dem Andenken amerikanischer und karibischer Freiheitshelden und Fluchthelfer gewidmet sind, die 1979 fertiggestellte UNO-City (Vienna International Center), in der mehr als 2.500 Beschäftigte aus über 100 Staaten der Erde arbeiten und die u.a. ein Büro des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) beherbergt, über die Donau zum Mexikoplatz.

Direkt an der Reichsbrücke im Bezirk Leopoldstadt liegt der Mexikoplatz, der geprägt durch seine Lage an der Donau bis heute ein Treffpunkt von Menschen aus dem gesamten Donauraum zwischen Deutschland und dem Schwarzen Meer ist. Seine Schiffsanlegestellen haben zur Entwicklung der Gegend als Schmuggelwarenumschlagplatz und Schwarzmarkt beigetragen. Wir besuchen hier den Gedenkstein, der daran erinnert, dass im Jahr 1938 Mexiko als einziges Land des amerikanischen Kontinents vor dem Völkerbund schriftlich Protest gegen den Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich eingelegt hat. Diese Einverleibung führte zur Vertreibung hundertausender Kinder, Frauen und Männer aus Österreich, die meisten (ca. 65.000) waren Juden bzw. hatten jüdische Vorfahren. Die nächste Station unserer Exkursion ist der Leopoldstädter Tempel und sein Mahnmal in der Tempelgasse. Von hier aus begeben wir uns zum berühmten Nestroyhof. Einst ein Zentrum jüdischer Kultur in Wien, war er von 1927-1938 Schauplatz der Jüdischen Künstlerspiele. Der Nestroyhof wurde 1940 ein Opfer der Arisierungen. Heute beherbergt er das >> Theater Nestroyhof Hamakom. Die angrenzende Praterstraße war die ehemalige Jägerzeile und später das Wohnviertel berühmter Künstler, wie Arthur Schnitzler, Josef Lanner oder Johann Strauß - Vater und Sohn, wobei letzter dort den „Donauwalzer“ komponierte. Schließlich führt die Exkursion durch die Zirkusgasse und die Ernst-Renz-Gasse zum Praterstern, wo sich im Schatten des Nordbahnhofs als größten Bahnhof der gesamten Habsburgermonarchie ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Vergnügungsviertel entwickeln konnte. Die Exkursion endet beim Wiener Riesenrad.

                                                      

Treffpunkt:

13.30 Uhr Donauturm, Haupteingang

Wer am Donauturm Mittagessen möchte, der möge sich bereits um 12.30 Uhr im Restaurant am Donauturm einfinden. Derzeit gibt es das Kombi-Angebot: >> Turm rauf, Preis runter

Wer möchte kann sich den Konferenzgästen anschließen, die um 13.00 Uhr vom Hotel Capri in der Praterstraße abgeholt und zum Donauturm begleitet werden.

 

Kosten:

Die Führung selbst ist kostenlos.

Kosten für Tickets der Wiener Linien, Eintritte Donauturm und/oder Riesenrad sind direkt vor Ort zu bezahlen:

Donauturm: EUR 6,90 Erwachsene; EUR 5,50 Senioren und Studierende

Riesenrad: EUR 9,00

Kombiticket Donauturm und Riesenrad: EUR 12,70

Kombiticket Donauturm „Turm rauf, Preis runter“ (Liftfahrt und Menü): EUR 17,70; dieses Angebot muss vorab über die Internetseiten des Donauturms reserviert werden!

 

Teilnahme und Anmeldung:

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Da die TeilnehmerInnenzahl beschränkt ist, bitten wir jedoch um vorherige Anmeldung unter: office@konak-wien.org

 

>>  Übersicht Kulturveranstaltungen

>>  Veranstaltungsarchiv Kultur

 

 

 

Diese Webseite wurde für Internet Explorer 6/Firefox 1.5

bei einer Bildschirmauflösung von 1024x768/1280x800 optimiert.