Homepage des KonaK Wien

Forschungs- und Kulturverein fuer Kontinentalamerika und die Karibik

 

Arthaberplatz 4, A-1100 Wien

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E-mail: konak-wien@chello.at

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Bildung & Mobilität (Archiv)

 

 

>>  Aktuelle Veranstaltungen des KonaK Wien im Bereich Bildung & Mobilität

 

 

2011

 

Sklavenhäfen, Sklavereien und Widerstand im südkaribischen Raum

Cartagena de Indias – Curaçao – Grenada – Tobago – Trinidad

Der Kurs ist Teil des „Programa CIHC“ (Cursos Internacionales de Historia del Caribe) der Universidad de Cartagena (Kolumbien).

Termin: So. 31. Juli bis Fr. 2. September 2011 (34 Tage)

Wissenschaftliche Leitung: Christian Cwik (Uni Cartagena) und Michael Zeuske (Uni Köln)

Tutor: Stefan Cron (Diplomand der Regionalwissenschaften Lateinamerika, Uni Köln)

Organisationsnetzwerk: Institut für iberische und lateinamerikanische Geschichte, Universität zu Köln (BRD); Instituto Internacional de Estudios del Caribe, Universidad de Cartagena (Kolumbien); University of the Netherlands Antilles (Curaçao); Department of History, University of the West Indies-St. Augustine (Trinidad&Tobago), Marcus Rediker, Department of History, University of Pittsburgh (USA); KonaK Wien (Österreich)

Inhalte & Ziele: Die Exkursion steuert wichtige Sklavenhäfen der Südkaribik an. Abgesehen von den Häfen als his­to­ri­­sche Schau­plät­ze besuchen wir:

(a) Schauplätze von Sklavereien und Widerstand (Plantagen, Zuckermühlen, Rumdestillerien u.dgl.),

(b) Gedenkveranstaltungen und Gedenkstätten der Sklaverei („Or­te der Er­in­nerung“),

(c) afrokaribische Gemeinden, in denen bis heute afrokaribisches Brauchtum aus der Zeit der Sklaverei (Sprache, Oraltraditionen, Musik, Tanz, Küche, Religion u.dgl.) gepflegt wird und deren Besuch einen exemplarischen Einblick in die postemanzipatorische Realität ehemaliger SklavInnen und Sklavengesellschaften bieten soll sowie

(d) lokale Forschungseinrichtungen (Bibliotheken und Archive).

Der begleitende Kurs dient als theoretischer Rahmen und vermittelt vertiefte Kenntnis von karibischen Sklavenhäfen, Sklavenhandel, Sklavereien und Widerstand. Er besteht aus:

(a) wissenschaftlichen Vorträgen lokaler ExpertInnen an verschiedenen karibischen Universitäten und

(b) Kurseinheiten, in denen vom Kursleiter ergänzend Vorträge präsentiert, Hintergründe erklärt und mit den Studierenden die gewonnenen Kenntnisse, Erfahrungen und Eindrücke aus dem Feld sowie die Vortragsinhalte reflektiert und diskutiert werden.

Die Veranstaltung beabsichtigt, das Interesse von Studierenden und WissenschaftlerInnen sämtlicher Disziplinen an (afro-)amerikanischen bzw. (afro-)karibischen Fragestellungen für Bachelor-, Magister- bzw. Diplomarbeiten, Dissertationen oder künftige Forschungsarbeiten zu wecken. Die Teilnehmerinnen sollen insbesondere lernen, bei wissenschaftlichen Analysen von aktuellen Phänomenen deren historische Dimension sowie unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und die Informationen aus historischen Quellen mit den Informationen oraler Darstellungen zu verbinden.

 

Cartagena 

 

Photo Credit: Verena Muth, 2008 und 2011

 

Eroberung durch Integration.

Die ethnische „Melange“ der transatlantischen Handelstreibenden

Ab Mo. 09. Mai 2011, 17.55 Uhr, ist Christian Cwik – Vorsitzender des KonaK Wien, Gastprofessor an der Universidad de Cartagena (Kolumbien) und Lehrbeauftragter der Universitäten Köln, Erfurt, Dresden, Sevilla, Graz und Wien – im Rahmen der Radiosendung „Betrifft: Geschichte“ eine Woche lang täglich auf Ö1 zu hören; Gestaltung: Martin Adel [mehr ...]

 

Piraten, Terroristen, Banditen und Schmuggler in Cartagena de Indias, San Andres
und Old Providence

Termin: 14.-31. März 2011 (18 Tage)

Leitung: Christian Cwik (Univ. de Cartagena, Univ. zu Köln), ccwik@uni-cartagena.edu.co

Tutor: Christoph Halm (Student der Regionalwissenschaften Lateinamerika, Uni Köln)

Veranstalter: KonaK Wien, Universidad de Cartagena

Unterrichtsinhalte: Französische Piraten frequentierten seit dem frühen 16. Jahrhundert die Küsten des nördlichen Südamerika. Englische und holländische Terroristen bombardierten vom 16. bis zum 18. Jahrhundert Cartagena und versteckten sich auf den Nicaragua vorgelagerten Inseln San Andres und Old Providence, wo sich eine eigenständische kreolische Piraten- und Schmuggelkultur entwickelte, die sich bis heute erhalten hat. In Allianzen mit entlaufenen Sklaven (Cimarrones) und unabhängigen Autochthonen trieben sie nicht nur das spanische Imperium an den Rand der Niederlage, sondern leisteten in Folge auch gegen die neuen Nationalstaaten erbitterten Widerstand. Bis heute dominieren Drogenhandel, Waffen­schmuggel und Geldwäsche diese Region der Karibik, in der seit Jahrhunderten um friedliche Koexistenz und Integration gekämpft wird.

 

Crab Cay San Luis

 

Photo Credit: Verena Muth, 2009

 

2010

 

„Outlaws“ im karibischen Raum: Kolumbien und Panama

Sommer-Kurs und Exkursion nach Kolumbien und Panama

In Zusammenarbeit mit der Universidad de Cartagena und der Universidad del Magdalena (Santa Marta)

Termin: 31. Juli - 12. September 2010

Leitung: Dr. Christian Cwik (Universidad de Cartagena), ccwik@unicartagena.edu.co

Wissenschaftlicher Beirat: Univ.-Prof. Dr. Jorge Elías Caro (Universidad del Magdalena), Univ.-Prof. Dr. Holger Meding (Universität zu Köln), Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Alfonso Múnera (Universidad de Cartagena)

Tutorin: Lena Jung (Studentin der Regionalwissenschaften Lateinamerika, Universität zu Köln)

Inhalt: Die 6-wöchige Veranstaltung bietet am Beispiel von Kolumbien und Panama einen vertieften Einblick in die Situation von „Outlaws“ im karibischen Raum in Geschichte und Gegenwart. Die Inhalte orientieren sich an den Themen des gleichnamigen Kongresses, der im Mai 2010 in Wien stattgefunden und ExpertInnen aus den Amerikas und Europa versammelt hat. Der Unterricht wird somit durch neueste Forschungsergebnisse und Erkenntnisse bereichert.

Eine persönliche Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht.

 

Die Bananenzonen Kolumbiens: Arbeiter, Einwanderung und Widerstand

Intensivkurs und Exkursion

Termin: 1.-13. März 2010

Leitung: Jorge Elías Caro (Universidad del Magdalena)

Tutor: Stefan Cron (Student der Regionalwissenschaften Lateinamerika, Universität zu Köln)

 

Die karibische Inselwelt: San Andres und Old Providence

- die englischsprachigen Gebiete der kolumbianischen Karibik

Intensivkurs und Exkursion

Termin: 15.-28. Februar 2010

Leitung: Christian Cwik (Universidad de Cartagena)

Tutor: Christoph Halm (Student der Regionalwissenschaften Lateinamerika, Universität zu Köln)

 

2009

 

Von Sklavenhandel bis Rassismus: Kolumbiens Afrokaribik

Intensivkurs und Exkursion

Termin: 14.-21. November 2009

Wissenschaftliche Leitung: Christian Cwik (Universidad de Cartagena), christian.cwik@konak-wien.org

Die Veranstaltung findet in Cartagena de Indias an der kolumbianischen Karibikküste statt. Im Rahmen von zwei Ganztagesexkursionen werden die Isla Grande (die größte Insel des Archipels der Rosario-Inseln) und der Ort Palenque de San Basilio (Masterpieces of the Oral and Intangible Cultural Heritage of Humanity/UNESCO, die Bewohner sind Nachkommen entflohener Sklavinnen und Sklaven) besucht.

>> Ausschreibung „Kolumbiens Afrokaribik“ [pdf]

 

Sklaverei, Flucht und Widerstand auf Kuba und Jamaika – ein Vergleich

Kurs und Exkursion

Termin: 25. Juli bis 19. September 2009

Wissenschaftliche Leitung: Michael Zeuske (Universität zu Köln), Christian Cwik (Universidad de Cartagena)

Tutorin: Lena Jung (Studentin der Regionalwissenschaften Lateinamerika, Universität zu Köln)

Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch (tw. jamaikanisches Patois)

>> Ausschreibung Kuba/Jamaika 2009 [pdf]

 

Afrokaribischer und indigener Widerstand in Kolumbien im historischen und aktuellen Kontext

Kurse und Exkursionen in Kolumbien

Leitung: Dr. Christian Cwik (Gastprof. Univ. de Cartagena) ccwik@konak-wien.org

Kursorte: Santa Marta (Univ. del Magdalena), Cartagena de Indias (Univ. de Cartagena)

Termin Kurs A (Indigener Widerstand): 28. März bis 11. April 2009

Termin Kurs B (Afrokaribischer Widerstand): 11.-23. Mai 2009

>> Ausschreibung [pdf]

 

2008

 

>> Lehrveranstaltungen im Rahmen des Mobilitätsprogramms IIE-UBV

 

Europäische Einwanderung in Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien

Exkursion

Termin: 23. November – 23. Dezember 2008

Schwerpunkte:

·          Deutschsprachige Migration

·          Migration von Arbeitern und Bauern aus dem Trentino und Tirol

·          Sklaverei und Arbeitsmigration

·          Jüdische Flucht und Migration

·          Flucht von NS-Verbrechern

Leitung: Dr. Christian Cwik, c.cwik@konak-wien.org

 

Sklaverei und Widerstand im afrokaribischen Raum

Block-Seminar

Fr., 06. und Sa., 07. Juni 2008, Universität Wien

Vortragende:

Dr. Evelyne Puchegger-Ebner (Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien)

Dr. Igor Metzeltin (Institut für Romanistik, Universität Wien)

 

Venezuela und Kolumbien

Lichtbildervortrag von Subhash

Do., 22. Mai 2008, 19.30 Uhr, „Drumart Kulturraum”, Klosterg. 15, Mödling (NÖ)

http://www.subhash.at/venezuela/lichtbildervortrag-in-moedling/

 

Arabische Immigration, Orientalisches Christentum & Islam in Iberoamerika und der Karibik

Kurs (10 Einheiten à 45 min)

Termin & Ort: Ab 01. April 2008, 19.00-20.30 Uhr, KonaK Wien 

Leitung: Mag. Philipp Bruckmayr (Doktorand am Institut für Orientalistik, Universität Wien)

 

2007

 

>> Lehrveranstaltungen im Rahmen des Mobilitätsprogramms IIE-UBV

 

Umweltkybernetik in den Anden

Resultate des Forschungsprojekts „Erdölfreie Landwirtschaft“ (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Risikoforschung der Universität Wien)

Kurs (10 Einheiten à 45 min)

Termin & Ort: November 2007 - Jänner 2008, KonaK Wien

Leitung: Dr. Uwe Christian Plachetka (Institut für Risikoforschung der Universität Wien)

 

2006

 

>> Lehrveranstaltungen im Rahmen des Mobilitätsprogramms IIE-UBV

 

Exkursion in die fünf Guyanas (Venezuela - Brasilien - Frz. Guyane - Suriname - Guyana)
01.-22. Juli 2006 (bei Verlängerung bis 8. August 2006)
Leitung: Dr. Christian Cwik (Gastprofessor Universidad Bolivariana de Venezuela - Caracas)
Kursangebot:
In der Vorbereitungsphase von Mai bis Juni 2006 gibt es drei Kurseinheiten:

- Einführung in die Geschichte und Landeskunde von Venezuela, Guyana, Suriname und Frz. Guyane
- Quellenstudium Kolonialgeschichte 1515 - 2006.
- Zeitgeschichtliche Aspekte 1945 - 2005
Überblick

1.-22. Juli 2006: Caracas (Venezuela) - Manaus (Brasilien) - Cayenne (Frankreich)
Verlängerung bis 8. August 2006 : Paramaribo (Suriname) - Georgetown (Guyana) - Caracas

Montaña de Luz

Dokumentarfilmpräsentation mit anschließender Diskussion

Dienstag, 27. Juni 2006, 19.00 Uhr, Universität Wien – Hauptgebäude, Seminarraum Geschichte II, 2. Stock, Stiege IX
Tausende kubanische Ärzte sind gerade in diesem Moment weltweit im Einsatz. Über ihre Arbeit zumeist unter extremen Bedingungen, aber auch ihr Verständnis von medizinischer Arbeit berichtet der 45minütige Dokumentarfilm.

Anschließend Diskussion mit der kubanischen Botschafterin in Wien Norma Goicochea Estenoz.

>> Website Montaña de Luz

 

Landrechte und Erdölförderung in Ecuador
Vortrag von Fredy Alvarado mit anschließender Diskussion

Di., 21. März 2006, 19.00-21.30 Uhr, Uni Wien Hauptgebäude, Seminarraum2 (Geschichte), Stiege 9, 2. Stock

Organisation: Viva Amazonía in Zusammenarbeit mit KonaK Wien
Diskussion mit Fredy Alvarado und Thomas Seifert (Autor Schwarzbuch Öl) zu den Fragen:
- Internationale Energiepolitik
- Energiewende
- Alternativen
Im Rahmen der Infokampagne 2006 der Coordinadora de Comunidades Kichwas de la Amazonia Ecuatoriana zum Thema:
„Landenteignung und Erdölförderung in Ecuador“
URL: www.vivaamazonia.net/at/index.php?option=com_content&task=view&id=12&Itemid=2

2005

 

Info-Veranstaltung: Mexiko Stipendien - Becas del Gobierno Mexicano para Extranjeros

Eine Veranstaltung der Botschaft von Mexiko in Österreich und des Instituts für Amerikanologie des KonaK Wien.

Mittwoch, 27. April 2005, 18.00 Uhr, KonaK Wien, Eintritt frei!

18.15 Uhr: Begrüßung durch Christian Cwik, Vorsitzender des KonaK Wien
18.35 Uhr: Becas del Gobierno Mexicano para Extranjeros - Eine mexikanische Initiative, Gesandter Eduardo Peña Haller (Botschaft von Mexiko)
18.45 Uhr: Prozedere und Erfahrungen der Stipendienvergabe Kulturattachée Rafael Donnadío (Botschaft von Mexiko)
19.00 Uhr: Johannes Maerk, derzeit Dozent für Philosophie und Anthropologie an der Universität von Quintana Roo berichtet als ehemaliger Stipendiat der Mexikanischen Regierung über seine Erfahrungen in Mexiko.
Danach Möglichkeit für Gespräche mit den Verantwortlichen der Botschaft von Mexiko und Dr. Johannes Maerk.

 

Hinweis: Das Archiv befindet sich in der Aufbauphase und ist noch unvollständig!

 

 

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